Netzwerk tatkräftiger Unternehmerinnen und Freiberuflerinnen
 
 

AKTUELLES



PRIMA UNTERNEHMERINNEN 
AFTER-WORK-Netzwerken am 29. Mai 2018



Das Netzwerk der PRIMA UNTERNEHMERINNEN freut sich über zwei neue Gesellschafterinnen:

Beim ersten PRIMA AFTER WORK, einem weiteren, neuen Netzwerk-Format der PRIMA UNTERNEHMERINNEN, unterzeichneten Prokuristin Melanie Atman von der Handtuchfabrik.de GmbH aus Rödermark und Grafikdesignerin Jana Fröhlich von der Agentur be designed aus Langen als 18. und 19. Gesellschafterinnen den gemeinsamen Vertrag.


„Ich freue mich, dass ich jetzt dazugehöre und die Projekte der PRIMA UNTERNEHMERINNEN mit Rat und Tat unterstützen kann“ so Atman. Die gelernte Industriekauffrau gründete vor 25 Jahren gemeinsam mit Ihrem Mann die Textilfabrik mit einem Produktionsstandort in der Türkei. Dort fertigen sie alles rund ums Handtuch an, von Handtüchern bis zu Bademänteln, in allen Größen, vom Einzelstück bis zu Großauflagen und versuchen bei Sonderanfertigungen alle Kundenwünsche zu erfüllen.

Fröhlich, die seit 10 Jahren als freiberufliche Grafikdesignerin schwerpunktmäßig Print- und Webdesign anbietet, freute sich über die Bereicherung: „Während wir üblicherweise beim Austausch unter Designern und unseren eigenen Kunden bleiben, habe ich in Zukunft die Gelegenheit bei den PRIMA UNTERNEHMERINNEN sowohl andere Branchen kennen zu lernen, als auch unternehmensrelevante branchenübergreifende Themen besprechen zu können.“

Die Geschäftsfrauen der PRIMA- Unternehmerinnen arbeiten in so unterschiedlichen Branchen und Berufen wie der Produktion, dem Groß- und Einzelhandel, der IT, der Werbung, Hausverwaltung, Sprachschule, Event-Management und der Unternehmensberatung, sowie als Architektin, Anwältin, Grafikerin oder Steuerberaterin. Dabei realisieren sie ihre eigenen Geschäftsideen in ganz unterschiedlichen Unternehmensgrößen, Rechtsformen und Märkten, von lokal bis global.

Das erstmals als After-Work-Format konzipierte Netzwerktreffen fand im wunderschönen Garten des 1841 im Biedermeier erbauten Sandstein-Hauses von Architektin und PRIMA Sprecherin Melanie Borkenhagen (Borkenhagen Interior & Design) statt. Dabei hatten diesmal auch wieder interessierte Gäste Gelegenheit, sich über die Aktivitäten des Netzwerks zu informieren und sich mit den Unternehmerinnen auszutauschen.

„Neben Unternehmerinnen und Freiberuflerinnen sind zu unseren offenen Netzwerktreffen seit diesem Jahr auch Geschäftsführerinnen und Frauen in leitender Funktion eines Unternehmens herzlich eingeladen, um sich mit den PRIMA UNTERNEHMERINNEN zu treffen und auszutauschen“ erklärte Borkenhagen das geöffnete Format.

Der Termin für das nächste offene Netzwerktreffen wird rechtzeitig in der Presse, auf der Webseite und auf facebook bekannt gegeben.


GirlsDay 2018: Wasserspender für Städte und Faultier-App für Schulen
Kreative Geschäftsideen beim 2. PRIMA Start-up Camp am Girls‘ Day

Unter Anleitung der Unternehmerinnen des PRIMA Netzwerks aus Langen und mit Unterstützung der Schüler-Patinnen zweier JUNIOR-Schülerfirmen der Eichendorffschule in Kelkheim entwickelten 15 Teilnehmerinnen im Alter von 14 bis 16 Jahren beim 2. PRIMA Start-up Camp am Girls‘ Day zahlreiche neue Geschäftsideen und überprüften drei davon auf ihre Machbarkeit.

 

Start-up Camp am Girls‘ Day 2018 mit PRIMA Unternehmerinnen, JUNIOR-Schülerinnen und Teilnehmerinnen

Schon die Präsentationen der beiden Kelkheimer JUNIOR-Firmen zu Beginn des Tages zeigten den Teilnehmerinnen beispielhaft, wie andere Schülerinnen, ähnlichen Alters, bereits sehr erfolgreich ihre eigenen Geschäftsideen in die Praxis umsetzen.

So gewannen Luisa Mansky und Nina Ahlmann von BAVOLUTION im letzten Jahr den 1. Platz beim Hessischen Landeswettbewerb der JUNIOR Firmen und konnten mit Ihrer Präsentation samt Firmenvideo eindrucksvoll die Arbeit rund um ihre Upcycling-Produkte aus alten Flaschen und Büchern darstellen. Anna Schnaus von der diesjährigen Schülerfirma Mapled entwickelt mit ihrem Team gerade ein Geschäftsmodell rund um Laptop-Kissen mit LED-Beleuchtung aus alten Schul-Landkarten.

Nach einer kurzen Einführung in die marktwirtschaftlichen Zusammenhänge durch Renate Knapp von der SoBizz Strategieberatung ging es in Gruppenarbeit an die Sammlung kreativer Geschäftsideen, mit denen ein gefühlter „Mangel“ im eigenen Umfeld behoben werden könnte. „Die anschließende Auswahl der besten Idee für die weitere Arbeit fiel allen Gruppen sichtlich schwer.“ so Knapp. „Daher haben wir wieder mit Bewertungspunkten gearbeitet.“

Christel Hofmann von der Softbauware GmbH zeigte den Schülerinnen am Beispiel eines großen Textilunternehmens, wie die Produktneueinführung anhand eines BMC (business modell canvas oder Geschäftsmodell-Leinwand) in der Praxis ausgearbeitet werden kann.

Genauer unter die Lupe nahmen die drei Firmen-Teams dann ihre eigenen Konzepte für eine Dinge-Finder-App namens FINDY, kostenfreie Wasserspender für die Innenstädte und eine Schul-App mit dem Namen FOLI VORA (lat. für Faultier) zur Kommunikation zwischen Schülern, Lehrern, Eltern und Schulverwaltung. Vom Kalender mit Klausuren-, Vertretungs- und Ausflugsplänen, über Hausaufgaben und Lernmaterial, einem Messanger-Dienst und sogar einem Faultier-Fütterspiel soll diese App den Schulalltag für alle spielerisch einfacher organisieren.

„Wir PRIMA-Unternehmerinnen möchten jungen Frauen zeigen, dass die Perspektive Unternehmerin zu werden und den eigenen beruflichen Werdegang selbst in die Hand zu nehmen durchaus eine Alternative zum herkömmlichen Angestelltenverhältnis sein kann.“ so Architektin Melanie Borkenhagen, diesjährige Sprecherin des Netzwerks.

 Die zum Teil wieder von weither angereisten Schülerinnen lobten abschließend die Heranführung ans Thema und waren erstaunt, dass sie bereits in nur einem Tag ein so aussagekräftiges Ergebnis erarbeiten konnten. „Auch in diesem Jahr konnten die Teilnehmerinnen des Camps wieder von der Erfahrung und Unterstützung durch die JUNIOR-Schülerinnen aus Kelkheim profitieren“ so Eve Koncewicz von der Veranstaltungsagentur Brigitte Süss GmbH. „Die Zusammenarbeit ist für beide Seiten sehr fruchtbar.“

„Am Ende haben alle drei Firmen entschieden, dass es wirtschaftlich Sinn machen würde, die Idee weiter zu verfolgen“ freut sich die diesjährige Projektleiterin des Girls‘ Day Monika-Eigl-Anthes von der Weinhandlung Welt der Weine. „Und das ist ja unser Ziel: den Schülerinnen aufzuzeigen, dass sie als Unternehmerinnen selber entscheiden müssen, ob eine Geschäftsidee Sinn macht“ ergänzt Anwältin Angela Kasikci.


Nächster Termin:  wird noch bekannt gegeben

 

Wir laden Unternehmerinnen, Freiberuflerinnen, Geschäftsführerinnen und Frauen in leitenden Positionen einladen, sich in lockerer Atmosphäre mit den PRIMA UNTERNEHMERINNEN auszutauschen.

Sie können gerne Ihr grundsätzliches Interesse per E-Mail anmelden:

start-in-den-tag@prima-unternehmerinnen.de