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AKTUELLES


„Führungstango“ für bessere Resonanz bei der Mitarbeiterführung
PRIMA-UNTERNEHMERINNEN zu Besuch bei Fabiana Jarma 

PRIMA UNTERNEHMERINNEN und Gäste auf dem Tanzparkett nach dem Schnupperworkshop „Führungstango“. Mit Inhaberin Fabiana Jarma (Mitte, schwarzes Kleid) und PRIMA Sprecherin und Inhaberin der Sprachschule Multilingua, Verónica Palza de Möller (Mitte, rotes Kleid)

Der aktuelle „Besuch bei der Chefin“ führte die PRIMA UNTERNEHMERINNEN zu Fabiana Jarma, Inhaberin der Tangoschule Academia de Tango und des Restaurants Cocina Argentina in Frankfurt. Das auch für Gäste offene Netzwerktreffen fand direkt auf dem Tanzparkett statt. Dabei gewährte Jarma tiefe Einblicke in ihre zahlreichen Unternehmungen und stellte ihr Workshopkonzept des Führungstango vor.



Ihr Weg als Unternehmerin begann bereits mit 13 als Fabiana Jarma, damals noch in Argentinien, die Garage ihres Vaters beschlagnahmte, um Tanzunterricht für Kinder anzubieten.  Tangotanzen war dann auch der Türöffner für Jarma, um in Deutschland Fuß zu fassen. Bereits 1999 gründete die Frankfurter Unternehmerin die erste Tangoschule in Deutschland. 



Nach dem Umzug in die aktuellen Räume in der Sonnemannstraße eröffnete sie zusätzlich  eine Bar, später das Restaurant Cocina Argentina. Parallel bietet sie regelmäßig ihre argentinischen Spezialitäten auf Veranstaltungen im Rhein-Main-Gebiet an. Gerade erst gewann sie mit ihrem über 30-köpfigen Team das Grüne-Soße-Festival in Frankfurt. 



„Als Unternehmerin braucht man vor allem viel Mut, Konsequenz und Gelassenheit“ definiert Jarma den Schlüssel zu ihrem Erfolg. Dabei geht sie ihre vielen Projekte stets mit der „Hand an der Bremse“ an, so dass sie diese schnell wieder stoppen kann, falls sich der erwartete Erfolg nicht einstellt.



Im Anschluss an diesen tiefen Einblick in ihre vielfältigen Geschäftsaktivitäten erfuhren die PRIMA UNTERNEHMERINNEN und ihre Gäste während einer Schnupperstunde ‚Führungstango‘, ganz praktisch, wie Führung funktionieren kann, wenn beide (Tanz)partner eine vertrauensvolle Verbindung aufbauen, so dass Resonanz entsteht. „In einer guten Beziehung kann Führung dann auch mal abgegeben und wieder zurück übernommen werden.“ so Jarma. 

„Führung einmal selbst im wörtlichen Sinn zu erproben, war eine großartige Erfahrung.“ fasst PRIMA Sprecherin Verónica Palza de Möller von der Sprachschule Multilingua in Langen beim Ausklang des Netzwerktreffens im Restaurant zusammen.  „Diese Gelassenheit und die Art des Führungsstils können wir in unser Netzwerk mitnehmen. Wichtig ist, dass das was man tut, auch Spaß macht.“

 



PRIMA UNTERNEHMERINNEN in Dreieich und Siegen

PRIMA-Netzwerk nimmt drei weitere Gesellschafterinnen auf

Das Netzwerk der PRIMA UNTERNEHMERINNEN begrüßt drei neue Gesellschafterinnen: Beim „PRIMA AFTER WORK“, unterzeichneten Antje Schwartz, Hörakustik Meisterin und Inhaberin des Ohrstudio Langen GmbH, Natalia Neumann, Geschäftsführerin der Rudolf Neumann GmbH in Siegen und einige Tage später Beraterin und Führungskräfte-Coach Mareike Totzek aus Dreieich den gemeinsamen Gesellschafterinnen-Vertrag. 

v.l.n.r. PRIMA Sprecherin Verónica Palza de Möller mit Antje Schwartz (Ohrstudio Langen) und Natalia Neumann (Rudolf Neumann GmbH, Siegen)

Antje Schwartz arbeitet seit 1995 in der Hörgeräte Akustik und ist darüber hinaus zertifizierte Tinnitus Therapeutin (nach Dr. Pawel Jastreboff). Im Jahr 2016 eröffnete sie ihr Ohrstudio in Langen wo sie ihre Kunden individuell berät und nach den neuesten Methoden der Messtechnik arbeitet. Dabei führt sie die Geräte alle Herstellerfirmen, so dass Kunden verschiedene Modelle testen können. 

„Ich war schon als Gast bei der Gründungsfeier der PRIMA UNTERNEHMERINNEN vor drei Jahren dabei und möchte nun auch aktiv mitwirken, weil mir das Netzwerk durch den Wissensaustausch auf Augenhöhe einen echten Mehrwert als Unternehmerin bietet.“ so Schwartz. 

Natalia Neumann führt den 145-jährigen Siegener Geschenkartikelhandel zusammen mit Ihrem Mann in vierter Generation. Kernkompetenz des Unternehmens ist die Veredelung von Feuerzeugen durch Druck und Gravuren „Made in Germany“ nach individuellen Kundenwünschen, als eigene Serie oder Einzelstück. Dafür steht ihnen ein hochmoderner Maschinenpark zur Verfügung.
 
 „Bei diesen spannenden Frauen finde ich viele Anknüpfungspunkte zu unternehmerischen und persönlichen Fragen und tanke Energie. Dafür nehme ich die lange Anfahrt gerne in Kauf.“ sagt Neumann.

v.l.n.r. Verónica Palza de Möller mit Beraterin und Coach Mareike Totzek

Auch die Dreieicher Beraterin Mareike Totzek schätzt die persönliche Bereicherung durch das Netzwerk: „Gerade als Solo-Selbständige sind Netzwerke für mich sehr wichtig. Bei den PRIMA UNTERNEHMERINNEN finde ich engagierte Frauen und andere Unternehmerinnen aus der Region, die sich gegenseitig unterstützen und Vorbild nicht nur für junge Frauen und Mädchen sind.“

Mareike Totzek unterstützt seit sechs Jahren Führungskräfte und Organisationen in ihrer Weiterentwicklung. Dabei ist ihr Beitrag, „die zielgerichtete Entwicklung durch kompetenten Pragmatismus und das richtige Maß an Mut, Gelassenheit und Kreativität gelingen zu lassen.“ 

Renate Knapp von der Strategieberatung SoBizz und Projektleiterin des PRIMA Start-up Camp am Girls‘ Day führte im Rahmen der Afterwork-Veranstaltung den neuen Film über vom diesjährigen Girls‘ Day vor, der ab sofort auch im Youtube-Kanal der PRIMA UNTERNEHMERINNEN (> hier der Film) abrufbar ist.

PRIMA Sprecherin 2019 Verónica Palza de Möller von der Sprachschule Multilingua stellte die kommenden Aktivitäten des Netzwerks vor: 
So findet am 18. Juni 2019 wieder ein „PRIMA Besuch bei der Chefin“ statt. Diesmal geht es zu Fabiana Jarma, Inhaberin der Academia de Tango in Frankfurt. Jarma beleuchtet, wie die äußere Körperhaltung die innere Grundhaltung einer Führungskraft widerspiegelt. Neben einem exklusiven Gespräch mit der Chefin steht eine Schnupperstunde Tango im Mittelpunkt. Die Veranstaltung ist auch für Interessentinnen offen. Anmeldungen bitte bis 31.05.2019 an veropalza@sprachschule-multilingua.de. Die Plätze sind begrenzt.



Vom Solarakku zur digitalen Stylingapp

24 Schülerinnen erfinden und entwickeln Geschäftsideen beim PRIMA Start-up Camp am Girls‘ Day 

Teilnehmerinnen des PRIMA Start-up Camps mit PRIMA UNTERNEHMERINNEN. Sprecherin Verónica Palza de Möller (mittlere Reihe, 4. v.l.), Projektleiterin Renate Knapp (vordere Reihe, 3.v.l.)


Bereits zum dritten Mal luden die PRIMA UNTERNEHMERINNEN am Girls‘Day in die Langener Stadthalle, um Schülerinnen ab der 8. Klasse „eine Vorstellung davon zu vermitteln, welche Methoden man anwenden kann, um eine Produkt- oder Geschäftsidee zu finden, diese auszuarbeiten und schließlich selbst zu entscheiden, ob die Idee in die Praxis umgesetzt werde könnte“ so die diesjährige Projektleiterin Renate Knapp von der Strategieberatung SoBizz.

Das PRIMA Start-up Camp ist bundesweit einzigartig und hat sich bereits über die Landesgrenzen Hessens herumgesprochen. Die 24 Plätze waren wieder Wochen vor der Veranstaltung ausgebucht, sodass eine Warteliste eingerichtet werden musste. „Viele Schülerinnen nehmen für die Teilnahme an diesem Training extra eine lange Anreise von bis zu 40 km Entfernung in Kauf.“ freut sich die diesjährige PRIMA Sprecherin Verónica Palza de Möller von der Sprachschule Multilingua.

Inspiration erhielten die Teilnehmerinnen gleich zu Beginn der Veranstaltung von den Vertreterinnen der zwei Juniorfirmen mapled (Laptopkissen aus recycelten Schul-Landkarten mit LED) und REGames (Brettspiel über den Main-Taunus-Kreis) der Eichendorffschule in Kelkheim, die ihre eigenen Produktideen professionell präsentierten und so Lust auf eigenes Ausprobieren machten. „Wir sind sehr froh, dass uns die Schülerfirmen aus Kelkheim und ihr engagierter Lehrer Roland Struwe wieder unterstützen. Die Juniorfirmen sind altersmäßig viel näher an den Teilnehmerinnen des Camps und zeigen ganz praktisch, dass man auch schon in der Schule eine eigene Firma auf die Beine stellen kann“ so Architektin Melanie Borkenhagen von Borkenhagen Architektur und Innenarchitektur.

Nach einem theoretischen Einblick in die Funktionsweise der Wirtschaft durch Projektleiterin Knapp sammelten die Schülerinnen in Gruppenarbeit eigene Produktideen per Brainstorming. Anschließend bewerteten sie diese und entschieden sich für je eine der Ideen pro Firmenteam für die spätere Weiterentwicklung.

Am Beispiel des Modekonzerns H&M stellte Christel Hofmann das BMC (business modell canvas) vor (deutsch etwa: Geschäftsmodell-Leinwand), das weltweit in der Start-up-Welt als übersichtliche Vorlage zur Entwicklung von Geschäftsmodellen dient. „Das BMC verwende ich selber auch als Stütze bei der Erarbeitung von neuen Geschäftsideen“ so Diplomkauffrau Hofmann, die nach 25 Jahren in der IT als Geschäftsführerin und kaufmännische Leiterin der SOFTBAUWARE GMBH zurzeit selbst neue Geschäftsideen auf ihre Umsetzbarkeit überprüft. 

Bei der Erarbeitung der Ideen an den Gruppentischen halfen weitere PRIMA UNTERNEHMERINNEN, so Rechtsanwältin und Mediatorin Angela Kasikci, Mediengestalterin Jana Fröhlich von der Agentur be designed und Werbekauffrau Rita Hahnbück von der Creativagentur S2, ebenso wie die Juniorschülerinnen aus Kelkheim unterstützend mit. „Das PRIMA Start-up Camp wird nun schon im dritten Jahr ehrenamtlich und für die Teilnehmerinnen samt Verpflegung kostenfrei von einem achtköpfigen Team der PRIMA UNTERNEHMERINNEN ausgerichtet, das sich zum Ziel gesetzt hat, Schülerinnen früh an die Idee der Selbständigkeit heranzuführen.“ so Rita Hahnbück von der Creativagentur S2.

 

„In diesem Jahr wurden uns im Vergleich zu den Vorjahren fast ausschließlich „digitale Ideen“ präsentiert“ fasst Projektleiterin Knapp zusammen:  
So entstand die Idee zum „E-Student“, einem elektronischen Notizbuch, ähnlich einem Tablet, das per Spezialstift beschrieben werden kann und im Unterricht und für die Hausaufgaben alle wichtigen Dokumente digital bereit hält. Die Vorteile sahen die Schülerinnen im leichteren Gepäck und der ökologischeren Nutzung. Außerdem fördere es die Handschrift und dürfe in der Schule verwendet werden, weil es keinen Internetzugang habe. 

Nicht digital, aber im digitalen Kontext steht die Produktidee des „Unravelers“, eines Entwirrers für Kabelsalat bei Handykopfhörern, der mit einer Aufrollautomatik wie ein Sicherheitsgurt funktioniert und online, sowie über Teleshopping verkauft werden soll. 

Ebenfalls nachhaltig wird der in eine Handyhülle integrierte Solar-Akku, für den es eine große Zielgruppe unter Outdoorsportlern und Handynutzern geben soll. Das Produkt wird nach Informationen des Schülerinnenteams bereits in diesem Jahr in großen Mengen produziert und zum Verkauf angeboten werden.

Speziell für modewusste Männer und Frauen, die nicht den Überblick über ihren Kleiderschrank verlieren möchten, wird die App „Digistyle“ entwickelt, mit der zunächst alle Kleidungsstücke fotografiert und in die App geladen werden können. Anhand weniger Fragen zu Geschlecht, Figur- und Stiltyp schlägt die App dann in Verbindung mit einer Wetter-App dem Nutzer morgens eigenständig mehrere Kombinationen für das tägliche Styling vor. Selbstverständlich kostenfrei und über Werbung finanziert.

Wieder einmal war das Feedback zum Tag außerordentlich positiv: Die Schülerinnen waren überrascht, wie schnell sieben Stunden vergehen können, aber auch „wie viel Arbeit es ist, Unternehmerin zu sein“. Sie lobten ausdrücklich den „guten Wechsel zwischen Theorie und Praxis“, bedauerten am Schluss nur, nicht noch mehr über die einzelnen PRIMA UNTERNEHMERINNEN und deren eigene Firmen erfahren zu haben. 

„Die meisten von uns PRIMA UNTERNEHMERINNEN hatten keine weiblichen Vorbilder von denen wir die Rolle der Unternehmerin hätten abschauen können. Wir haben uns u.a. auch deshalb als Netzwerk zusammengeschlossen, um uns gegenseitig zu unterstützen und in unserer Rolle zu bestärken. Wenn die Schülerinnen in fünf, zehn oder vielleicht zwanzig Jahren vor der Überlegung stehen, sich selbständig zu machen, wird es ihnen viel leichter fallen, sich an weiblichen Vorbildern zu orientieren. Außerdem haben wir ihnen den Weg von der Idee bis zur Ausarbeitung des Geschäftsmodells gezeigt, so dass sie gleich starten können.“ so Ulrike Halboth, Inhaberin des Werbeartikelgroßhandels CALL A GIFT Service e. K..


Nächste Termine:

Wir laden Unternehmerinnen, Freiberuflerinnen, Geschäftsführerinnen und Frauen in leitenden Positionen ein, sich in lockerer Atmosphäre mit den PRIMA UNTERNEHMERINNEN auszutauschen.

Sie können gerne Ihr grundsätzliches Interesse per E-Mail anmelden:

kontakt@prima-unternehmerinnen.de


 
 
 
 
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