Netzwerk tatkräftiger Unternehmerinnen und Freiberuflerinnen
 
 

AKTUELLES



PRIMA UNTERNEHMERIN engagiert sich für die Demokratiebewegung in Belarus
Bericht aus erster Hand beim Netzwerktreffen in Langen


PRIMA-Unternehmerin Natalia Neumann, geschäftsführende Gesellschafterin eines produzierenden Unternehmens in Siegen, informierte beim letzten PRIMA-Netzwerktreffen ihre Kolleginnen in Langen aus erster Hand über die Situation der Frauen, die sich in ihrem Herkunftsland Belarus für mehr Demokratie und Freiheit engagieren. Neumann hat sich viele Wochen als Übersetzterin für die Oppositionsbewegung in Belarus engagiert und ehrenamtlich die Akten von Frauen übersetzt, die wegen ihres Protests ins Gefängnis kamen. „Die Frauen mussten dort furchtbare Dinge erleiden, daher ist es mir wichtig, dass diese Unterlagen auch in anderen europäischen Ländern verstanden werden.“ so beschreibt die Merchandising-Produzentin ihre Motivation.

Die Situation von Unternehmerinnen in Europa persönlich in Erfahrung zu bringen, ist den PRIMA UNTERNEHMERINNEN sehr wichtig. Bereits in den vergangenen Jahren haben die Geschäftsfrauen den direkten Austausch mit Unternehmerinnen und ihren Netzwerken im europäischen Ausland wie Lettland, Türkei und Spanien aufgenommen, um sich gegenseitig kennen zu lernen und zu unterstützen. „In Zeiten von Corona unternehmerisch zu überleben, ist schon eine große Herausforderung. Dies in einem Land schaffen, das sich im Ausnahmezustand befindet, ist eine noch viel Größere.“, sagt die Sprecherin der PRIMA UNTERNEHMERINNEN Christel Hofmann. 

Stellvertretend für die vielen Frauen in Belarus, die derzeit auf die Straßen gehen und von Repressionen bedroht sind, stellte die PRIMA UNTERNEHMERIN aus Siegen die aktuelle Lage zweier belarussischer Geschäftsfrauen vor. Beide Frauen sind als alleinerziehende Mütter darauf angewiesen, dass ihr Geschäftsbetrieb sie ernährt. Das war schon vor den Protesten nicht leicht, aufgrund der konservativ denkenden Gesellschaft und einer männlich orientierten Businesswelt. „Die Männer nehmen deine Firma nicht ernst, die Frauen rümpfen die Nase.“, beschreibt es die Inhaberin einer Sprachschule. Corona zwang sie ihren Unterricht sehr schnell auf online umzustellen. Doch die verbliebenen Kunden drücken nun finanzielle Sorgen und sie bleiben aus. Dennoch, sie wird weiter machen: „Ich habe niemanden, der mich finanziell unterstützen kann, ich werde um mein Geschäft kämpfen, hier in Minsk.“ Ganz anders die zweite Unternehmerin. Sie führt seit Jahren erfolgreich eine Marketingagentur für Start-ups. Aus Angst um ihre Tochter hat sie bei den ersten Gewehrschüssen die Koffer gepackt und ist zu Freunden ins Baltikum geflohen. Sie meint: „Ich habe Glück, dass meine Agentur schon vor Corona online war. Ich kann nur hoffen, dass meine Kunden mir treu bleiben.“ 

Für sie konnten die PRIMA UNTERNEHMERINNEN einen persönlichen Kontakt zum lettischen Unternehmerinnen-Netzwerk Lidere und einer etablierten Geschäftsfrau in Riga herstellen. „Gut, dass wir zumindest einer der beiden Unternehmerinnen durch unseren persönlichen Kontakt weiterhelfen konnten.“, freut sich Christel Hofmann, PRIMA-Sprecherin 2020.



PRIMA Solidarität


Ob virtuell oder wieder in Präsenz - die PRIMA UNTERNEHMERINNEN teilen ihren Ideenreichtum und ihre Expertise miteinander, um gemeinsam gestärkt durch diese besondere Zeit zu kommen.


Für unser Miteinander haben wir unterschiedliche Formate etabliert, die wir zielgerichtet für unsere Anliegen einsetzen. Für den persönlichen Austausch finden unsere Treffen unter dem Titel „ungeschminkt“ statt. Wer neue Ideen und Impulse für seine Fragestellungen braucht, darf sich in einer agilen Fallberatung vom PRIMA Experten-Team Lösungen vorschlagen lassen. Beste Erfahrungen haben die PRIMA Unternehmerinnen mit der Methode Working Out Loud (WOL) einer einfachen Methode, um relevante Arbeitsbeziehungen aufzubauen, gemacht. Für die Entwicklung und das Vorantreiben eigener Projekte gibt es den Business Development Circle. Wir haben nicht nur uns im Blick, sondern greifen aktuelle, lokale gesellschaftliche Themen in speziellen Themenabenden auf. 


Interessiert mitzumachen?!




 


PRIMA Start-up Camp am Girls’Day 2020 ABGESAGT!

Das Besondere an unserem PRIMA Start-up Camp ist, dass 24 Schülerinnen einen Tag lang, im wahrsten Wortsinn eng, zusammenarbeiten, um eine Geschäfts- oder Produktidee zu entwickeln und diese auf Machbarkeit zu prüfen. Im Gegensatz zu anderen Girls’Day Angeboten bei denen einzelne Schülerinnen in die Firmen gehen, kommen die Schülerinnen für das PRIMA Start-Up Camp in einem Raum zusammen und arbeiten in fiktiven „Unternehmen“ als Unternehmerinnen für 1 Tag zusammen. 


Der Tagesworkshop ist in dieser Form am Girls’Day einmalig in Deutschland und immer sehr beliebt. Viele Schülerinnen reisen bis zu 50 Kilometer weit aus dem gesamte Rhein-Main Gebiet an. Das PRIMA Start-up Camp verbindet somit Schülerinnen weit über die Landkreise hinaus. Wir müssen leider befürchten, dass dieses Zusammenkommen zu einem Übertragungspunkt für Infektionskrankheiten wie Covid-19 werden könnte. 

Deshalb sagen wir vorsorglich, aber schweren Herzens, das PRIMA Start-up Camp am Girls’Day 2020 ab. 
Es tut uns unendlich leid, weil wir uns alle sehr auf diesen Tag gefreut haben. 

Renate Knapp und das gesamte Start-up Camp Projektteam



Ein Klick zum Video des Start-up Camps am Girls'Day 2019
https://www.youtube.com/watch?v=oKRmwsPGnJU


 


Staffelübergabe bei den PRIMA UNTERNEHMERINNEN
Christel Hofmann neue Sprecherin

 

Anlässlich des letzten Netzwertreffens in 2019 übergab Verónica Palza de Möller, Sprecherin der PRIMA UNTERNEHMERINNEN 2019 und Inhaberin der Sprachschule Multilingua in Langen, den Staffelstab an ihre Nachfolgerin, die PRIMA Sprecherin 2020: Christel Hofmann.

Dabei blickt Palza de Möller auf ein ereignisreiches Jahr zurück: „Die Arbeit in unserem Netzwerk mit so vielen engagierten Frauen ist eine echte Bereicherung, war für mich persönlich eine Erfahrung, die ich unter keinen Umständen missen möchte.“
Ganz besonders stolz bin ich, dass wir uns in 2019 mit einem der größten Unternehmerinnen-Netzwerke Europas verschwistern konnten, den spanischen Unternehmerinnen von ASEME in Madrid.“

Die neue Sprecherin der PRIMA UNTERNEHMERINNEN, Christel Hofmann, gründete 1993 zusammen mit Ihrem Partner die SOFTBAUWARE GMBH, ein Langener IT-Unternehmen mit inzwischen 60 Mitarbeitenden. 2018 zog sie sich dann hieraus zurück, um nochmals neu zu gründen. Sie berät und begleitet nun Frauen, die ebenfalls neue Wege beschreiten wollen, bei der beruflichen Neuorientierung, dem Sprung in die unternehmerische Selbständigkeit, aber auch auf dem Weg zu einer gesünderen Lebensweise.

Hofmann freut sich auf Ihre neue Aufgabe: „Wir werden bestehende Formate, wie das Start-up Camp ausbauen und neue Formate auf den Weg bringen. Ein erstes Off-Site Netzwerktreffen befindet sich bereits in Planung. Weiterhin erwarten wir die Kolleginnen des spanischen Netzwerks ASEME zum Gegenbesuch, um die Idee eines PRIMA Start-up Camps auf Gran Canaria mit Leben zu erfüllen.“ so Hofmann. 

 


PRIMA UNTERNEHMERINNEN vernetzen sich weiter international

Verschwisterung mit spanischem Unternehmerinnen-Netzwerk ASEME in Madrid

 


Nach Netzwerktreffen mit Unternehmerinnen aus Bursa (Türkei) in 2017 und 2018 in Riga (Lettland) traf sich jetzt eine Delegation der PRIMA UNTERNEHMERINNEN mit Vertreterinnen des spanischen Unternehmerinnen-Netzwerks ASEME in Madrid. Dabei unterzeichneten Verónica Palza de Möller, diesjährige Sprecherin der PRIMA UNTERNEHMERINNEN und Inhaberin der Sprachschule Multilingua in Langen, und die Präsidentin des spanischen Netzwerks und Rechtsanwältin Eva Serrano einen Verschwisterungsvertrag – bisheriger Höhepunkt der internationalen Aktivitäten der PRIMA UNTERNEHMERINNEN.

1969 heimlich unter Franco gegründet und erst 1972 legalisiert, bietet ASEME ihren 400 Unternehmerinnen eine breite Plattform zum Austausch und für gegenseitige Geschäfte. Der Verband verleiht jährlich Wirtschaftspreise für besondere unternehmerische Leistungen, unter anderem für die Unternehmerin des Jahres. Laut ASEME werden bereits 49% der spanischen Unternehmen von Frauen geführt. Die Gastgeberinnen zeigten sich begeistert von dem deutschlandweit einmaligen Angebot des PRIMA Start-up Camps am Girls‘ Day. „Ein PRIMA Start-up Camp auf Gran Canaria wird das erste gemeinschaftliche Projekt unserer beiden Unternehmerinnen- Netzwerke sein“, freut sich PRIMA Projektleiterin Renate Knapp von der Strategieberatung SoBizz.

Anschließend besuchte die PRIMA-Delegation die spanische Unternehmerin des Jahres 2019 Maria Isabel Lopez Ferrer, Gründerin des Ingenieurbüros IZHARIA, das mit ca. 80 Mitarbeitenden in Spanien und Panama, Photovoltaik- und Windkraftanlagen für den weltweiten Einsatz plant. „Isabel tritt mit ihrem Unternehmen den Beweis an, dass eine der zukunftsrelevantesten, gesellschaftlichen Aufgaben lösbar ist: nämlich der großflächige Aus- und Aufbau der erneuerbaren Energien“ so Palza de Möller. 

Ein weiterer Besuch galt der Firma Cement Design. Das Unternehmen vertreibt Boden-, Wand und Dekormaterial aus farbigem und mit Pigmenten  und anderen Bestandteilen angereichertem Zement, der vor allem in südlichen Ländern gerne verwendet wird. Geschäftsführerin Carolina Valencia entwickelte diesen Geschäftsbereich während der spanischen Wirtschaftskrise und exportiert mittlerweile weltweit. 

„Dieser internationale Austausch hat uns PRIMA UNTERNEHMERINNEN wieder ganz konkret neue Geschäfts- und Kooperationsmöglichkeiten eröffnet. Wir freuen uns auf den Gegenbesuch einiger ASEME-Unternehmerinnen im März 2020 bei uns in Langen.“ resümiert Palza de Möller.  

 


 

 

Nächste Termine:

Wir laden Unternehmerinnen, Freiberuflerinnen, Geschäftsführerinnen und Frauen in leitenden Positionen ein, sich in lockerer Atmosphäre mit den PRIMA UNTERNEHMERINNEN auszutauschen:

Sie können gerne Ihr grundsätzliches Interesse per E-Mail anmelden:
kontakt@prima-unternehmerinnen.de

 

 


 
 
 
 
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